Einmal rechte Szene und zurück – Interview mit einer Aussteigerin

 

Warum radikalisieren sich eigentlich Jugendliche, ja manchmal sogar Kinder?

Was sind die Ursachen und Auslöser? – Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Radikalisierungsforschung.

 

In den ersten Folgen von modus|extrem sind wir verschiedenen Radikalisierungsphänomenen
auf den Grund gegangen. Wir haben Expert*innen befragt, um herauszufinden, wieso und auch wo sich Menschen radikalisieren. Und natürlich hat uns dabei auch immer interessiert, was sie davon hätte abhalten können.

 

Wenn wir begreifen wollen, wieso sich Menschen radikalen Gruppen und Szenen anschließen, müssen wir mit ihnen reden und sind auf Berichte von Menschen angewiesen, die selbst Teil solcher Szenen sind. Denn nur so können wir verstehen, wieso bestimmte Weltsichten attraktiv erscheinen.

Von einigen dieser Menschen können wir aber auch erfahren, wieso sie sich letztlich von diesen Szenen abgewandt haben, was sie dazu bewegt hat, sich von ihrem einstigen Weltbild zu distanzieren. Solche Geschichten sind natürlich immer individuell. Szene-Aussteiger*innen sind zu aller erst Expert*innen ihrer eigenen Biografien. Was sie uns erzählen, ist selektiv und subjektiv. Aber es ist eben auch authentisch, realistisch und lehrreich.

 

In der heutigen Folge von modus|extrem sprechen wir mit Luise*. Sie war jahrelang in der rechtsextremen Szene aktiv und wird seit ein paar Monaten vom Verein Kast e.V. aus Schleswig-Holstein bei ihrem Ausstieg begleitet.

Kast e.V. führt landesweit Ausstiegs- und Distanzierungsberatungen durch und wird durch das Bundesprogramm Demokratie – Leben! und dem Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein gefördert.

Der Podcast erscheint im zweiwöchentlichen Rhythmus. Er kann bei Spotify, Apple Podcasts und deezer abonniert werden.

 

 

 

 

Diese Episode wurde in Kooperation mit dem Projekt inside.out des Instituts für genderreflektierte Gewaltprävention produziert. Das Projekt inside.out wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert.