Podcast: modus I extrem – Die zehnte Folge ist online

 

Wenn Kinder oder Jugendliche Fehler machen, wenn sie sich nicht angemessen oder merkwĂĽrdig verhalten, wenn sie weniger können als andere in ihrem Alter – es wird immer als erstes ein Blick auf die Eltern geworfen – Was haben sie gemacht, oder was hätten sie machen können – oder mĂĽssen?

Kein Wunder also, dass dies auch auf den Bereich der Radikalisierung und auch Deradikalisierung zutrifft.

 

Wenn Jugendliche sich radikalisieren, wird oft auch den Eltern eine Mitschuld gegeben.
So wird nach terroristischen Attentaten zum Beispiel das Leben der Attentäter genauestens analysiert; es gilt dann herauszufinden, was sie zu der Tat getrieben hat. Dabei erhalten die Eltern, nicht selten besonders die Mütter Anschuldigungen.

 

Doch was sagt die Forschung dazu? Welchen Einfluss haben Eltern wirklich auf die Radikalisierung – und auch Deradikalisierung – ihrer Kinder? Wie entscheidend sind ihre eigenen politischen Haltungen; ihr Erziehungsstil, ihre Maßnahmen oder auch ihr Fehlen?

 

In der heutigen Folge von modus I extrem ist Michaela Köttig zu Besuch.
Sie ist Professorin an der University of Applied Sciences in Frankfurt am Main und forscht seit vielen Jahren zu jungen Frauen und Rechtsextremismus.

Der Podcast erscheint im zweiwöchentlichen Rhythmus. Er kann bei Spotify, Apple Podcasts und deezer abonniert werden.

 

 

 

Diese Episode wurde in Kooperation mit dem Projekt inside.out des Instituts für genderreflektierte Gewaltprävention produziert. Das Projekt inside.out wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert.