Learn.Play.Prevent.

Interaktive Trainings zu Gaming & Extremismusprävention 


Hintergrund

Gaming boomt: Millionen Menschen in Deutschland tauchen regelmäßig in digitale Spielwelten ein. Insbesondere Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich auf Plattformen wie Steam, Roblox oder Discord. Gaming ist damit längst mehr als ein Freizeitphänomen: Es ist zu einem der wichtigsten Kommunikations-, Begegnungs- und Sozialräume junger Generationen geworden, in denen sozialen Kompetenzen, Teamfähigkeit, Konfliktlösung und Gemeinschaftserleben aktiv erprobt und erlernt werden. 


Ziele

Hier setzt Learn.Play.Prevent. an. Das Projekt bietet drei praxisnahe, interaktive Workshops und Trainingsmodule, die unterschiedliche Akteur*innen gezielt stärken. Dazu zählen unter anderem pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende der schulischen und außerschulischen Jugendsozialarbeit, der Präventionsarbeit, Multiplikator*innen sowie Fachpersonal aus Medienaufsicht und Nutzer*innenschutz. Ziel ist es, diese Fachkräfte zu befähigen, sich sicher, reflektiert und kompetent in Gaming-Räumen sowie auf gaming-nahen Plattformen zu bewegen und dort relevante (Radikalisierungs-)Dynamiken zu erkennen und sie über Möglichkeiten der Verwendung gaming-bezogener Inhalte für ihre Arbeit zu informieren. 

Durch den Einsatz eines Experimental-Learning-Ansatzes sollen Berührungsängste im Kontext Gaming abgebaut und Handlungssicherheit aufgebaut werden. Denn wirksamer Nutzer*innenschutz und nachhaltige Extremismusprävention können nur dann gelingenwenn Akteur*innen sowohl die inhärenten Risiken und Radikalisierungsdynamiken als auch die potenziell protektiven Eigenschaften von Gaming-Räumen verstehen und deren Präventionspotenziale gezielt nutzen. 

Um pädagogische Fachkräfte dabei zu unterstützen, fundiertes Wissen und praxisnahe Kompetenzen im Umgang mit Gaming zu erwerben, bietet modus|zad eine dreiteilige Fortbildungsreihe zu extremistischer Einflussnahme in digitalen Gaming-Räumen sowie zur Nutzung von Gaming-Inhalten in der Präventions- und Bildungsarbeit an. 


Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module: 

  • Modul 1: Gaming und Gaming-Kultur – Handlungsrahmen und Basiswissen
    07.05.2026 in München und hybrid
  • Modul 2: Hass und Extremismus im Gaming-Bereich 
    23.07.2026 digital (zoom)
  • Modul 3: Schutz, Befähigung, Teilhabe und Prävention 
    21.10.2026, digital (zoom)

Die Module greifen ineinander und verbinden theoretische Grundlagen mit interaktiven Übungen, Praxisbeispielen und Raum für Austausch. Vorkenntnisse im Bereich Gaming sind keine Notwendigkeit.

Weitere Informationen zum den Inhalten finden Sie in der Einladung (rechts in der Infobox).


Förderhinweis  

Finanziert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales