Extremism and Gaming Research Network (EGRN)

Hintergrund:

Das Extremism and Gaming Research Network (EGRN) ist ein internationales Netzwerk von führenden Forschungs- und Präventionsakteuren im Bereich Extremismus.. Ziel des Netzwerkes ist, Forschung zu fördern, die sich damit beschäftigt, wie Extremist*innen Gaming-Inhalte und -Plattformen für sich nutzen. Gleichzeitig soll untersucht werden, welche Maßnahmen potentiell angewandt werden können, um dieszu verhindern bzw. darauf zu reagieren. Das Team von modus zad ist stolz darauf, ein Mitglied von EGRN zu sein und seinen Beitrag zu diesem immer wichtiger werdenden Feld zu leisten.

Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise darauf, dass Anhänger verschiedener extremistische Ideologien versuchen, Videospiele, Gaming-Inhalte und Plattformen mit Gamingbezug für sich nutzen. Zahlreiche Anschläge, wie bspw. livegestreamte rechtsextremistische Anschlag in Christchurch, wurden mit Gaming in Verbindung gebracht. Zudem wurde eine größere Anzahl propagandistischer Inhalte auf verschiedenen Gaming-Plattformen gefunden. Trotz alledem steckt die Forschung zu diesem Feld noch in den Kinderschuhen und stützt sich auf einen sehr eingeschränkten Datensatz.. EGRN hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Forschungsücken zu schließen und Präventionskampagnen im Gaming-Bereich zu unterstützen.

Ziele:

Gemeinsam mit anderen EGRN-Mitgliedern wird modus zad

  • daran arbeiten, die Forschungslücke zum Thema Gaming und Extremismus in verschiedenen Bereichen zu schließen. Hierzu gehören die Nnutzung von Videospielen, dazugehöriger Plattformen, die Einbindung von Bezügen zu Videospielen in Propaganda (z.B. die Reproduktion von visuellen Spielelementen oder Videospiel-Ästhetik) sowie der Einsatzvon „Gamification“ durch extremistische Akteur*innen
  • Zu einem besseren Verständnis für die Auswirkung von Gaming(ähnlichen)-Inhalten auf Radikalisierungsprozesse beitragen, wobei Gamer*innen selbst nicht als Bedrohung dargestellt oder wahrgenommen werden sollen
  • Mit allen relevanten Stakeholdern zusammenarbeiten, um eine holistische Herangehensweise an die Problematik zu erarbeiten. Dazu gehören Technologiefirmen, Gaming-Plattformen selbst, Regierungen, internationale Organisationen, Forschende, Praktiker*innen, Gamer*innen und andere NGOs.
  • Präventions- und Interventionsprojekte auf Gaming-Plattformen und/oder den Nutzen von gamingähnlichen Inhalten testen und entwickeln
  • Anderen Organisationen dabei helfen, ein tieferes Verständnis für Gaming und Extremismus zu erhalten und/oder eigene Projekte mit Gaming-Bezug zu erarbeiten.